Moin,
unsere Zimmerer haben am 01.10. das, eigentlich terminierte, Richten des Dachstuhls abgebrochen, nachdem festgestellt wurde, dass vorher bestimmte Bolzen in der OG-Decke neu gesetzt werden müssen.
Dabei haben sie einen Teil des Dachstuhls auf dem Grundstück belassen. Zum Teil auf Querbalken aufgelagert. Zum Teil aber auch direkt auf dem Erdreich lagernd.
Gerade Letzteres halte ich im Zuge der stetigen Bodenfeuchte für problematisch. Auch, wenn das Holz kesseldruckimprägniert ist - das soll es jedenfalls sein.
Am 22.10. soll nun neu gerichtet werden. Dann hätte das Holz 3 Wochen auf dem Grundstück gelegen.
Vielleicht hat jemand vom Fach hierzu ein Gefühl oder sogar eine Haltung?
Schönen Sonntag an alle!
Dachstuhl lagernd auf Erdreich; Bodenfeuchte?
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Bauherr2026
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balanceistisches
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Re: Dachstuhl lagernd auf Erdreich; Bodenfeuchte?
Die Lagerung von kesseldruckimprägniertem Holz direkt auf dem Erdreich bringt trotz des Schutzes durch die Imprägnierung das Risiko von Feuchtigkeitsschäden mit sich. Dauerhaft feuchter Boden kann dennoch Feuchtigkeit in das Holz einziehen lassen und es angreifen.
Eine bessere Alternative ist die Lagerung auf Querbalken. Diese hebt das Holz vom Boden ab, sorgt für eine bessere Luftzirkulation und fördert die Trocknung. Dadurch wird der Entstehung von Fäulnis effektiv vorgebeugt.
Ein Zeitraum von bis zu drei Wochen gilt in der Regel als unproblematisch für die Lagerung von kesseldruckimprägniertem Holz, sofern es nicht permanent Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Regen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind jedoch potenziell kritisch, da sie die Schutzwirkung beeinträchtigen können.
Um das Holz vor direktem Niederschlag und Bodenfeuchtigkeit zu bewahren, empfiehlt es sich, es trocken und gut belüftet abzudecken. Dies erhöht nicht nur die Lebensdauer, sondern bewahrt auch die Qualität.
Vor der endgültigen Verarbeitung des Holzes sollte unbedingt der Feuchtigkeitsgehalt geprüft werden, um sicherzustellen, dass keine übermäßige Restfeuchte vorhanden ist.
Zusammenfassend ist es ratsam, kesseldruckimprägniertes Holz nicht direkt auf dem Boden zu lagern und es konsequent vor Witterungseinflüssen zu schützen. Eine regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle vor der Weiterverarbeitung wird ebenfalls dringend empfohlen.
Eine bessere Alternative ist die Lagerung auf Querbalken. Diese hebt das Holz vom Boden ab, sorgt für eine bessere Luftzirkulation und fördert die Trocknung. Dadurch wird der Entstehung von Fäulnis effektiv vorgebeugt.
Ein Zeitraum von bis zu drei Wochen gilt in der Regel als unproblematisch für die Lagerung von kesseldruckimprägniertem Holz, sofern es nicht permanent Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Regen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind jedoch potenziell kritisch, da sie die Schutzwirkung beeinträchtigen können.
Um das Holz vor direktem Niederschlag und Bodenfeuchtigkeit zu bewahren, empfiehlt es sich, es trocken und gut belüftet abzudecken. Dies erhöht nicht nur die Lebensdauer, sondern bewahrt auch die Qualität.
Vor der endgültigen Verarbeitung des Holzes sollte unbedingt der Feuchtigkeitsgehalt geprüft werden, um sicherzustellen, dass keine übermäßige Restfeuchte vorhanden ist.
Zusammenfassend ist es ratsam, kesseldruckimprägniertes Holz nicht direkt auf dem Boden zu lagern und es konsequent vor Witterungseinflüssen zu schützen. Eine regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle vor der Weiterverarbeitung wird ebenfalls dringend empfohlen.